20. Juli 2016 / SPOAC-Absolventen in Führungspositionen

SPOAC-Teilnehmer machen Karriere

Im Sommer 2015 startete der erste Jahrgang der „SPOAC – Sports Business Academy by WHU“. 15 Teilnehmer wurden intensiv von Professoren und Experten aus der Praxis im Sportbusiness fortgebildet. Mit Erfolg, wie die Karrieren von drei Teilnehmern zeigen.

Es war das Modul „Leadership“, von dem sie am meisten für ihre neue Funktion beim Deutschen Fußball-Bund profitiert habe, sagt Patrizia Hell (erstes Foto). Besonders der Punkt Selbstreflexion in Verbindung mit der Mitarbeiterführung habe ihr im Arbeitsalltag und zur Vorbereitung auf die neue Stelle geholfen.

Als Patrizia Hell vor einem Jahr bei der SPOAC mit dem General Management Program (GMP) begann, arbeitete sie als Referentin im DFB-Büro der Frauen- und Mädchen-Nationalmannschaften sowie in der Team-Administration. Nach ihrem SPOAC-Abschluss wird sie nun als Leiterin des Büros der Frauen- und Mädchennationalmannschaften an die Spitze der Abteilung aufsteigen und damit Steffi Jones beerben, die nach Rio 2016 Bundestrainerin der Frauen wird. Da sich Hell in der neuen Funktion mit unterschiedlichen Themen wie der Schaffung von Strukturen, aber auch der Talentförderung auseinandersetzen muss, hat ihr der „Blick über den Tellerrand“ auf andere Sportarten Anregungen gegeben, erfolgreiche Vorgehensweisen auf die eigene tägliche Arbeit zu übertragen.

Patrizia Hell

Leiterin Büro Nationalmannschaft
Frauen/Mädchen DFB

Pascal Mühlheim

Head of Sponsoring
Emmi Gruppe

Carina Mayer

Generalsekretärin
European Equestrian Federation

Ähnlich ging es Pascal Mühlheim, der zu Beginn des GMP im Sommer 2015 noch als Leiter Marketingprodukte bei Swiss-Ski arbeitete, dem Schweizer Skiverband. Zu Jahresbeginn 2016 wechselte der 31-Jährige dann zur Emmi-Gruppe nach Luzern und stieg dort zum Head of Sponsoring auf. Für Mühlheim war es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, denn bereits von 2010 bis 2013 war der Schweizer als Projektleiter Sponsoring für Emmi tätig, nun leitet er seine ehemalige Abteilung.

Aktuell profitiert Mühlheim in seinem neuen Job vor allem davon, dass an der SPOAC verschiedene Harvard-Cases zum Thema Digitalisierung sowohl aus der Sport- als auch aus der Unternehmensperspektive vorgestellt und diskutiert wurden. Digitalisierung ist derzeit ein brandheißes Thema bei Emmi und hat auch Einfluss auf das neue Aufgabenfeld von Mühlheim. Es geht um die Integration und Weiterentwicklung der internationalen Sponsoringaktivitäten der Emmi-Marke Caffè Latte im Ski Alpin sowie bei verschiedenen Musikfestivals.

Um internationale Themen, die kontinuierliche Weiterentwicklung und Führungsfähigkeiten geht es auch bei den neuen Aufgaben von Carina Mayer (drittes Foto), die im ersten SPOAC-Jahrgang als Stipendiatin an den Start ging. Zu Studienbeginn arbeitete sie noch als Senior Manager beim Reitweltverband (FEI). Zum 1. Oktober wird sie nun neue Generalsekretärin bei der europäischen Reitsportvereinigung. Eine Bilderbuchkarriere mit 29 Jahren, die aber kein Zufall war.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur SPOAC und dem "General Management Program" (GMP) finden Sie hier.

Die GMP-Absolventen über die SPOAC

Persönliche Karriereförderung