Karriere in der Social-Media Beratung

Max Eber-Ischinger - Graduate der Class of 2016

Noch während seiner Teilnahme am "GMP" hat Max Eber-Ischinger seine Zelte in Berlin abgebrochen und ist nach München gezogen. In der neu gegründeten Social-Media Agentur LOBECO stieg er als Social-Media Consultant und Digital Strategist ein. Dort führt er heute ein Team von 17 Mitarbeitern und arbeitet für Kunden wie emmi, Paulaner oder Bayer04 Leverkusen.

Wir haben Max in München einen Besuch abgestattet und durften Ihm einen Tag lang bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Mehr über seinen Arbeitsalltag und was er von seiner Zeit an der SPOAC mitgenommen hat, erfährst du im nachfolgenden Video und dem ausführlichen Interview.

SPOAC: Hallo Max. Danke, dass wir dir heute in München einen Tag lang über die Schulter schauen durften.

Max: Ihr seid immer herzlich willkommen. Wir sind zwar momentan sehr viel unterwegs, aber heute passt es sehr gut, um euch mal einen Einblick in unser Haus zu geben.

 

SPOAC: Du bist jetzt seit Anfang 2016 bei LOBECO in München. Was verbirgt sich denn für eine Tätigkeit hinter dem Titel „Senior Consultant“?

Max: Bei uns arbeiten mittlerweile über 70 motivierte Berater aus 10 Nationen mit muttersprachlichen Kompetenzen in 7 Sprachen, die vorrangig Clubs, Verbände und Sponsoren aus dem Sportbusiness bei ihren Social-Media Aktivitäten beraten. Ich selbst habe vor zweieinhalb Jahren als „Consultant“ angefangen und darf mittlerweile ein Team von mehr als 17 nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen führen. Mit meinem Team beraten wir unter anderem Kunden wie Bayer04 Leverkusen, den Molkereikonzern Emmi AG oder auch Paulaner und positionieren diese Premium-Marken global über alle relevanten Social Media Plattformen in Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Unsere Vision dabei ist es, die digitale Transformation von deren Geschäftsmodellen weltweit voranzutreiben.

 

SPOAC: Das sind spannende Kunden. Wie hast du dir denn die Expertise angeeignet, um jetzt solche Großkunden im Bereich Social-Media zu beraten?

Max: Das ist ein stetiger Lern- und Entwicklungsprozess. Die Welt hat sich zu keiner Zeit schneller entwickelt als jetzt. Zudem erhöhen die digitalen Revolutionen den Transformationsdruck auf Unternehmen und Branchen massiv. Mit dieser Schnelllebigkeit müssen auch wir umgehen und uns täglich neues Wissen aneignen, um unsere Kunden in den Bereichen Consulting, Social Media Management und Creative bestmöglich zu beraten.

Vor meiner Zeit bei LOBECO habe ich zwei Jahre als Referent für Kommunikation und Marketing bei der Olympiastadion Berlin GmbH gearbeitet und dort unter anderem die digitalen Aktivitäten (u.a. Facebook, Instagram und Twitter) des Olympiastadions ins Leben gerufen. Hierbei konnte ich innerhalb weniger Monate eine Community von mehr als  80.000 Followern aufbauen. Dies hat mir gezeigt, dass es heutzutage unumgänglich ist, Marken digital auf den relevanten Plattformen zu positionieren, Brand-Communities zu schaffen, den aktiven Dialog mit den Fans und Kunden zu forcieren und somit Social Media sukzessiv in die Wertschöpfungskette zu integrieren.

SPOAC: Wenn das so erfolgreich gelaufen ist in Berlin, warum kam dann der Umzug nach München?  

Max: Im Herbst 2015 habe ich mich entschlossen beim General Management Program in Sports Business (GMP) der SPOAC an der WHU in Düsseldorf teilzunehmen. Mein primäres Ziel war es, neben der fachlichen Weiterentwicklung in relevanten Themenbereichen wie Strategy, Accounting & Finance, Sportsmarketing, Sales, etc. besonderen Fokus auf die Themenfelder Leadership und Entrepreneurship zu legen und somit meine persönlichen Skills als zukünftige Führungskraft auszubauen.

Im Modul „From Idea to Impact – Unternehmerisch handeln und neue Geschäftsmodelle entwickeln“ hatten wir Lorenz Beringer, Gründer und Geschäftsführer der LOBECO GmbH als Gastdozent zu Besuch. Lorenz hatte seine Firma damals relativ frisch gegründet und uns von seiner Vision erzählt, LOBECO zu einer der führenden digitalen Beratungsagenturen im Sportbusiness und darüber hinaus zu entwickeln.

Diese Vision, Leidenschaft und vor allem die Möglichkeit, beim Aufbau eines Start-Ups im Sportsbusiness mitzuwirken, haben mich so begeistert, dass ich Ihn nach dem Modul direkt angesprochen habe. Zwei Monate später lag mir mein Arbeitsvertrag vor und ich bin nach München gezogen.

 

SPOAC: So schnell kann es gehen. Hattest du dich denn mit der Absicht auf einen Jobwechsel für die Teilnahme am General Management Program an der SPOAC beworben?

Max: Nein. Wobei zum damaligen Zeitpunkt in meinem alten Job die langfristigen Perspektiven zur persönlichen Weiterentwicklung nicht so ausgeprägt waren, wie ich mir das gewünscht hatte. Ich habe daher beschlossen, das Thema einfach selbst in die Hand zu nehmen und eigenständig voranzutreiben.

Das GMP an der SPOAC war damals ein völlig neues Programm. Es gab also noch keine Absolventen, die ihre Erfahrungsberichte teilen konnten. Aber ich kannte SPONSORs bereits sehr gut und natürlich auch das Renommee der WHU -  der Zusammenschluss dieser beiden Häuser zur SPOAC und die gemeinsame Entwicklung des General Management Programs hat mich dann vollends überzeugt.

 

SPOAC: Was genau hattest du dir denn von einer Teilnahme am GMP erhofft? Und was ist tatsächlich eingetreten?

Max: Ich wollte mich zusätzlich zu meinem Bachelor- und Masterabschluss mit dem GMP im Sportsbusiness noch einmal spezifischer weiterentwickeln und mein persönliches Skill-Set für die Zukunft ausbauen, um meinem Ziel als Führungskraft im Sportsbusiness arbeiten zu können, näher zu kommen. Und mir war damals schon klar, dass Wissen oftmals der Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist. Das Curriculum des GMP der SPOAC erfüllte genau diese Anforderungen. Die Themengebiete werden durch eine spannende Verknüpfung von hochdotierten und bekannten internationalen Dozenten aus der Wissenschaft und erfahrenen Gastdozenten aus der Praxis aufbereitet und eigenen sich bestens dazu, sich eine breite Wissensbasis anzueignen.

Wenn ich jetzt drei Jahre zurückdenke, hätte ich diese derartig rasante Entwicklung selbst nicht für möglich gehalten. Ich arbeite wieder in meiner Heimatstadt München, führe und steuere ein Team von mehr als 17 Mitarbeitern, arbeite gemeinsam mit LOBECO an spannenden Digitalkonzepten und datengetriebenen Lösungen für einen nachhaltigen positiven Return on Investment für unsere global agierenden Marken und kann letztendlich dadurch die stetige Weiterentwicklung von LOBECO mitgestalten. Als netter Nebeneffekt haben sich hierbei natürlich auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der steigenden Verantwortung angepasst.

 

SPOAC: Klingt nach einer schönen Erfolgsstory.

Max: Ja, eine Story, die ich mit viel Arbeit, Begeisterung und Ambition Schritt für Schritt immer weiter vorantreiben möchte. Wer mich kennt weiß, dass ich immer Vollgas gebe und nicht stehen bleiben will. Ich bin gespannt, worüber wir sprechen werden, wenn wir uns in drei Jahren wiedersprechen.

 

Das werden wir natürlich gern verfolgen und dich bei gegebener Zeit mal wieder in München besuchen.

Max: Wie gesagt, Ihr seid immer herzlich willkommen. Bis bald.