"Man sollte sich zu 100 Prozent darauf einlassen"

Linda Salbach - Graduate der Class of 2018

Linda Salbach hat den Weg zu ihrem Traumjob mit großer Beharrlichkeit und Leidenschaft verfolgt. Die Mühe hat sich ausgezahlt. Seit März 2019 ist sie bei ihrem Herzensverein FC St. Pauli als Senior Sales Managerin Sponsoring beschäftigt. 

SPOAC: Hallo Linda, was ist Deine Verbindung zur SPOAC und was machst Du heute? 

Ich habe die SPOAC im Sommer 2018 als Teil des englischsprachigen GMP-Jahrgangs abgeschlossen. Seit März 2019 bin ich beim FC St. Pauli als Senior Sales Managerin im Sponsoring tätig. Damit konnte ich meinen Traum verwirklichen bei einem Club in der Vermarktung tätig zu sein. 

SPOAC: Was waren für dich die Gründe zur SPOAC zu kommen? 

Früher war ich Leistungssportlerin im Kanurennsport. Für meine berufliche Zukunft war es mir wichtig, nah am Sport zu bleiben. Da mir Vertriebstätigkeiten liegen, kamen für mich schon immer die zwei Optionen Sportvermarktung oder Merchandising in Betracht. Im Lebenslauf fehlte mir aber bis dato ein klares Profil für eine Karriere im Sportbusiness. Eigentlich wollte ich bereits im Herbst 2016 an der SPOAC starten, aber das hat sich zeitlich leider noch ein Jahr nach hinten verschoben. Nichtsdestotrotz hatte ich das Glück vom Netzwerk der SPOAC bereits vor meinem offiziellen GMP-Start zu profitieren. 

SPOAC: Inwiefern? 

Ich wurde von meinem SPOAC-Ansprechpartner zu einem privaten Netzwerk-Event nach Hamburg eingeladen. Dort bin ich kurzentschlossen einfach mal hingefahren und konnte unter den knapp 20 Teilnehmenden einige spannende Persönlichkeiten kennenlernen – zum Beispiel Vertreter von Match IQ und Jung von Matt Sports. Über einen Bekannten habe ich dann ein Ticket für den SPOBIS 2017 in Düsseldorf erhalten. Auch dort konnte ich einige wertvolle Kontakte knüpfen. 

SPOAC: Wie hast du anschließend die Zeit während des GMP-Programms wahrgenommen? 

Gleich das erste Modul hat uns alle ziemlich umgehauen. Es war das Strategie-Modul mit unglaublich vielen Einblicken und interessanten Fallstudien. Aber auch die nachfolgenden Module standen dem in nichts nach. In jedem Modul haben wir drei intensive Tage verbracht, jeweils mit einer super Mischung aus Praxis, Theorie und Netzwerken. Das ging wirklich alles Schlag auf Schlag. 

SPOAC: Für deine Abschlussarbeit hast du ein besonderes Thema gewählt. Worum ging es? 

Ich habe mich mit nachhaltigem Merchandising in der Bundesliga beschäftigt. Das Thema ist heutzutage relevanter denn je. Meine Überlegung war es damals, mit Vereinen in Kontakt zu kommen und damit die Abschlussarbeit mit dem späteren Bewerbungsprozess zu verknüpfen. Wichtig war es mir auch, dass ich schon eine gewisse Vorerfahrung in dem Thema mitbringe. Das war in diesem Fall gegeben, da mein damaliger Arbeitgeber Vaude Vorreiter bei der Produktion nachhaltiger Textilien und Sportartikel war. Durch die Abschlussarbeit konnte ich interessante Gespräche mit Clubvertretern führen, unter anderem mit dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund. Bei der Kontaktvermittlung war mir auch die SPOAC sehr behilflich.  

SPOAC: Der Weg bis zu deinem Traumjob hat dann aber Geduld erfordert. Wie bist du den Bewerbungsprozess angegangen? 

In der Tat – Es gab immer wieder Rückschläge. Aber jedes Bewerbungsgespräch hat mir auf dem Weg zum Traumjob ein kleines Stück geholfen. Nach dem Ende des GMP-Programms kam erstmal ein Stimmungstief, da die Zeit intensiven Netzwerkens erstmal vorbei war. Ich habe aber nichtsdestotrotz versucht, meine Kontakte weiter zu pflegen und den Austausch zu suchen.  

SPOAC: Wie hat es dann mit der Stelle beim FC St. Pauli geklappt? 

Die Überlegungen des FC St. Pauli von der Agenturvermarktung in die Eigenvermarktung zu wechseln waren mir damals schon bekannt. Über mein Abschlussprojekt an der SPOAC hatte ich bereits Kontakt zu Bernd von Geldern. Nach mehreren Gesprächen habe ich dann das Jobangebot erhalten. Später habe ich erfahren, dass meine Beharrlichkeit und der Mut nebenberuflich in meine Weiterbildung zu investieren dabei keine ganz unwesentliche Rolle gespielt haben. 

SPOAC: Du hast im Anschluss an deiner SPOAC-Zeit ein persönliches Stimmungsbarometer erstellt. Worum handelt es sich dabei?  

Ich habe mein Ziel sehr früh sehr klar formuliert und kontinuierlich darauf hingearbeitet. Jedes Gespräch hat mich dem ein Stück nähergebracht – auch die weniger guten. Im Anschluss habe ich mir immer wieder notiert, welche Erfahrungen ich im Bewerbungsprozess gemacht habe und mein Profil daraufhin zunehmend angepasst und geschärft. Daraus hat sich dann über die Zeit eine Art Stimmungskurve entwickelt. Das hat geholfen, mich selbst motiviert zu halten und kontinuierlich weiter auf mein Ziel hinzuarbeiten. Rückblickend betrachtet, mit Erfolg.  

SPOAC: Hast du zum Schluss ein paar Tipps für den neuen GMP-Jahrgang? Wie zieht man das meiste aus der SPOAC raus? 

Man sollte sich zu 100 Prozent darauf einlassen. Jeder Tag bringt neue Impulse und neue Ideen. Ich kann nur empfehlen sich die Präsenztage für die Module komplett freizuschaufeln, um jeglicher Ablenkung vorzubeugen. Außerdem: Habt keine Scheu davor, neue Kontakte zu knüpfen – nur so lässt sich ein starkes Netzwerk aufbauen. 

SPOAC: Linda, herzlichen Dank für das Gespräch. 

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